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How Farsickness makes us better people

Adventure, Tolerance, Consciousness, Creativity, Knowledge, Memories. These and many others are things we can obtain by getting out of our own comfort zone and explore new places. Some say, visit a new place every year, but I think, everyone has his own pace, so don`t hurry if you don´t feel like it. Nevertheless, there is this wonderful urge, related to the antagonist of homesickness: farsickness.

This emotion gets us in motion!

Never have young and old people alike been searching for new destinations, other cultures and for selfie spots. A globalized planet needs earth citizens, global issues need global players and global news need openminded recipients.


It is incredible what feeling farsick can do with you. I personally have a giant desire to spend some months or years in Japan. I get emotional when this topic comes up, I try to learn Japanese, I plan the places I want to visit and the things I would possibly like to do. This journey has not led me to Japan just yet, but it had incredible impact on my life’s decisions and on my personal development. At a Japanese class in school I met my best friend, we know each other for over 10 years by now. When a chance to apply for a stay in Japan occurred, I would take it, even though I knew it could put my relationship on risk. The thinking process behind such decisions is incredible complex and it takes quite some self-reflection and courage to be certain about such choices.


The first elephants I've seen in South Africa (and ever)

Sometimes it’s also the challenges, which pop up during travelling, which demand you to think out of the box and let you grow. You learn how to deal with new situations, with people you never met before and even more to calm yourself if stuff becomes tricky. For my master’s thesis I had to prepare the project, get funding, travel to South Africa, work with a bunch of strangers, live by myself and stay safe. This was in 2017, and I miss the Kruger National Park, where I lived, and all my beloved friends, with whom I shared incredible memories so much. I developed the certainty, that if I could deal with my degree, with an international setup and with wilderness, that I can master much more.


Of course, it´s not all unicorns and butterflies. You can get lonely, you might miss home, you might have troubles with this certain culture. During my time in Norway I had a time, when I didn´t enjoy anything and would be quite sad as I felt like some of my friends would let me down. Nevertheless, this summer I am flying to Oslo to visit my beloved ones there.

We need the whole rainbow of experience to appreciate life.

Never give up on your curiosity, we are made for it and its really important to get all the impressions possible by experiencing real emotions, real views, and real people. If it makes you uncomfortable to get away too far, start with little steps and take a walk at a nearby neighborhood you haven´t visited before, you will always find something you can reflect about later, I promise!


The section “wild thoughts” is made for all of us travelers, farsick people and everyone who needs some good advice for new destinations and travelling.


Wie Fernweh bessere Menschen aus uns macht


Abenteuer, Toleranz, Bewusstsein, Kreativität, Wissen, Erinnerungen. Diese und viele andere Dinge können wir erhalten, wenn wir uns aus unserer Komfortzone wagen und neue Orte entdecken. Manche Leute sagen: Besuche einen neuen Ort jedes Jahr. Ich denke, dass jeder mit seiner eigenen Geschwindigkeit voranschreiten soll, also keine Eile, wenn dir nicht danach ist. Nichts desto trotz gibt es diesen wundervollen drang und er führt uns zu dem Antagonisten des Heimwehs: Fernweh.

Diese Emotion bringt uns in Bewegung!

Niemals zuvor haben junge und alte Menschen in gleichen Teil häufiger nach neuen Zielen gesucht, anderen Kultur entdeckt und natürlich nach Selfie-Spots Ausschau gehalten. Ein globalisierender Planet braucht Erdenbewohner, globale Probleme müssen von Global Playern angegangen werden und globale Nachrichten brauchen aufgeschlossene Empfänger.


Es ist unfassbar was das Gefühl Fernweh mit uns anstellen kann. Ich persönlich habe den riesigen Wunsch einige Monate oder sogar Jahre in Japan zu verbringen. Ich werde stets emotional, wenn dieses Thema auf den Tisch kommt und ich versuche auch Japanisch zu lernen. Darüber hinaus plane ich ab und an, welche Orte ich besuchen möchte und welche Dinge ich gerne erleben würde. Mein Drang hat mich tatsächlich noch nicht nach Japan geführt, aber es hat einen riesigen Einfluss auf die Entscheidungen in meinem Leben und auch auf meine persönliche Entwicklung. In einer Japanisch Klasse zu Schulzeiten habe ich meine beste Freundin kennengelernt, wir sind inzwischen seit über 10 Jahren befreundet. Als es eine Chance gab nach Japan zu kommen für eine Weile, hatte ich mich beworben, selbst in dem Wissen, dass dies meine Beziehung riskieren würde. Der Denkprozess hinter solch einer Entscheidung ist verdammt komplex und es Bedarf einiges an Selbstreflektion und Mut, um sich solch einer Entscheidungen sicher zu sein.


Manchmal sind es auch die Herausforderungen, welche während einer Reise auftreten, die von uns verlangen außerhalb unseres gewohnten Rahmens zu denken und schließlich zu wachsen. Man lernt mit neuen Situationen umzugehen, und mit Menschen, die man noch nie zuvor getroffen hatte und ebenso bei manch aufreibender Situationen die Ruhe zu bewahren. Für meine Masterarbeit hatte ich ein gesamtes Projekt organisiert, bin nach Südafrika gereist, musste mit einem Haufen Fremder arbeiten, allein leben und auch stets für meine eigene Sicherheit sorgen. Dies war im Jahr 2017, und ich vermisse den Kruger Nationalpark sehr, in dem ich gelebt hatte- Auch all meine wunderbare Freunde vor Ort vermisse ich, mit denen ich eine unglaubliche Zeit verbringen durfte. Durch die Herausforderungen habe die Sicherheit entwickelt, dass ich meinen Abschluss schaffen würde, aber auch, dass ich mit einem internationalen Setup und mit der Wildnis klarkomme. Das brachte mich letztlich zu der Überzeugung, dass ich auch viele weitere Dinge meistern kann.


Natürlich ist nicht immer alles voll mit Einhörnern und Schmetterlingen. Man kann einsam werden, vielleicht vermisst man sein zuhause, oder man hat Probleme mit einer bestimmten Kultur oder Lebensweise. Während meiner Zeit in Norwegen gab es eine Phase, während der ich nicht wirklich alles genießen konnte und in der ich häufiger traurig war, weil ich das Gefühl hatte, dass einige meiner Freunde mich fallen gelassen hatten. Nichtsdestotrotz, diesen Sommer fliege ich nach Oslo, um meine wunderbaren Freunde dort zu besuchen.


Die Stabkirche in Lom (Norwegen)

Wir brauchen den gesamten Regenbogen an Erfahrungen, um das Leben wertschätzen zu können.

Gebt niemals eure Neugierde auf, wir sind für sie geschaffen und es ist unfassbar wichtig alle Eindrücke und Erfahrungen und echten Emotionen zu sammeln, echte Landschaften zu genießen und echte Menschen zu treffen. Falls du dich ein wenig unwohl fühlst bei dem Gedanken, weit weg zu reisen, dann fang doch einfach mit kleinen Entfernungen an und besuche eine nahe gelegene Nachbarschaft, die du bislang noch nicht kennenlernen konntest. Du wirst bestimmt auch dort etwas finden, worüber später reflektieren kannst, ich verspreche es dir!


Die Kategorie „Wild Thoughts“ ist für uns Reisenden, für die Menschen mit Fernweh und für alle die ein paar Ratschläge brauchen für neue Ziele und Reisemöglichkeiten.


Cover Image ©: Unsplash

First Image ©: Tara Sukic

Second Image ©: Tara Sukic

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