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Wie Nachhaltigkeit zu einem glücklichen Leben führt


Unser Leben dreht sich nicht um Nachhaltigkeit, aber die Nachhaltigkeit dreht sich um uns

Dieser Gedanke kam aus meinen inneren Untiefen. Und er hat Gewicht, denn er hat das Potenzial Leben zu verändern. In vielen Lebensbereichen kann Nachhaltigkeit eine solch nebensächlich und doch unglaublich zentrale Rolle spielen, und warum sollten wir das nicht für uns nutzen?


Ich möchte beim Selbst beginnen - eben in jenen Untiefen des Bewusstseins aus denen sich das obrige Zitat hervorgetan hatte. Selbstfürsorge, Selbstliebe und Selbstbestimmtheit sind nicht nur neumodische Erscheinungen einer bewusst lebenden jungen Generation. Sie sind das Resultat nachhaltiger Denkweisen und Handlungen, die den Geist und die Seele eines jeden auf eine neue Ebene heben kann.


Wenn ich also für meine Leben die Zügel selber in die Hand nehme, und mir meine Zeit, Energie und alle mir zur Verfügung stehenden Ressourcen nach meinen Bedürfnissen sorgsam einteile, dann folge ich einem Weg mit dem ich letztendlich nur zufrieden sein kann - warum? Weil ich die vielen Wahrscheinlichkeiten und Chancen und Gelegenheiten nicht an mir habe vorbeiziehen lassen! Ich setze jeden Tag einen Samen für die Zukunft, und schon bald kann ich jeden Tag etwas wunderbares ernten.


In einem seiner Bücher beschreibt der Dalai Lama* zwei grundlegende Menschliche Bedürfnisse die zu Glück führen - nämlich den Wunsch nach Freude und Unversehrtheit. Zwei simple Prinzipien die sich durch moralisches sowie nachhaltiges Denken und Handeln wie selbstverständlich erfüllen lassen. Nicht erst seit gestern üben sich Menschen weltweit in der Meditation, in der innere Resilienz und ein achtsames, und umsichtiges Leben, gelernt werden kann. Probier es doch auch, vielleicht hiermit.




Auch im Reich der Finanzen zahlt sich Nachhaltigkeit aus - wortwörtlich. Kein Unternehmen der Welt würde bestehen, ohne ein langfristig gedachtes Konzept der Geschäftsführung. Und im neuen Zeitalter entwickeln sich aus grünen Anstrichen auch immer mehr ganzheitliche Firmen die zukunftsorientiert und eben nachhaltig handeln.


Das Ganze spielt aber auch eine Rolle im Bereich der privaten Finanzen. Schonmal vom Begriff Frugalismus gehört? Es handelt sich hierbei um eine besondere Form des Minimalismus und schafft durch sparsame Haushaltsplanung, ein neues Mindset und nachhaltige sowie effektive Investitionen ein finanziell erfülltes und vielleicht auch glücklicheres Leben. Es geht hierbei nicht nur darum, Kosten zu sparen und auf einen Zeitpunkt im Leben zu warten an dem wir "endlich tun können was wir wollen", sondern um einen Wandel der eigenen Einstellung zu Geld, Besitztümern und auch Statussymbolen. Hieraus ergeben sich viele Möglichkeiten, bereits heute in ein zufriedeneres und sinnhaftes Leben zu führen. Hier ein paar mehr Infos auf Utopia.




Zu guter Letzt möchte ich zurück zum Ursprung kommen, der Nachhaltigkeit selbst. Sie steht für zukunftsorientierten Konsum, für zukunftsorientierten Einsatz von Ressourcen auf einem begrenzten Planeten mit unbegrenzten Möglichkeiten und für ein Ideal nach dem es sich lohnt zu streben. Was wir heute nicht kaputt machen, kann uns und diejenigen, die nach uns kommen, zu mehr Fülle führen.


Wenn du also heute etwas tust, dass nicht perfekt nachhaltig ist, dann vergiss nicht - du bist nicht alleine. Du musst die Erde nicht alleine retten und du wirst sie auch nicht im Alleingang zerstören. Der Planet ist in sich schon ziemlich resilient, was die Dringlichkeit von nachhaltigen Taten und Änderungen nicht abschwächen soll. Deshalb scheint es mir besonders sinnvoll - sich über nachhaltige Ideen, Konzepte und Möglichkeiten auszutauschen.


All das, damit wir uns weniger auf einzelne Dinge im leben konzentrieren und sie erschöpfen (ja auch das geht - denk mal an deine Geduld mit einer Mücke) - sondern stattdessen Weite und Vielfalt und eben Glück erfahren dürfen.


Bilder von Unsplash

* Dalai Lama: Das Buch der Menschlichkeit (1999)



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